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Hormone wie Progesteron, Östrogen, Cortisol, Testosteron sind im Blut an Bindungsproteine gebunden. Sie stellen das inaktive Hormonreservoir des Körpers dar.
Nur ca. 5 % der Hormonkonzentration liegen in einer freien Form, d. h. in einer aktiven Form vor.

Diese frei verfügbaren Hormone zeigen die aktuelle Hormonaktivität; sie kann mit Hilfe des Speicheltests gemessen werden.

Frauen und Männer verfügen grundsätzlich über die gleichen Hormone, jedoch in unterschiedlichen Konzentrationen und in unterschiedlichem Verhältnis zueinander.

Progesteron:
Progesteron ist eine Art Gegenspieler des Östrogens
.
Progesteron ist Vorläufer des Cortisols und auch des Testosterons

Ist der Progesteronspiegel zu niedrig, kann sich das Östrogen zu stark auswirken. Man spricht dann von einer Dominanz des Östrogens. Das Verhältnis der Hormone zueinander ist hier maßgebend.
Progesteron ist u. a. wichtig für das emotionale Gleichgewicht, es wirkt sich auf Gesundheit und Schlaf aus.
Bei Frauen ist es möglich, dass Beschwerden oder Problemen wie unerwünschtem Kinderwunsch, Kopfschmerzen, Zyklusstörungen, Gewichtszunahme ein Ungleichgewicht der Hormone zugrunde liegt.
Schon zu Beginn der Wechseljahre kann es zu einem Mangel an Progesteron kommen, da Progesteron u. a.  in den Eierstöcken gebildet wird, wenn ein Eisprung stattfindet; ein Eisprung findet schon zu Beginn der Wechseljahre nicht mehr in jedem Zyklus statt.
Progesteron ist im weiblichen Körper in höheren Mengen vorhanden als im männlichen Körper.
Auch bei Männern ist das Progesteron wichtig bzw. das Gleichgewicht zwischen Östrogen, Progesteron und Testosteron. Fehlt Progesteron (z. B. bei Stress, weil es zu Cortisol umgewandelt wird), kann es zu einem erhöhten Östrogenspiegel kommen.  Dieser kann Probleme der Prostata mit sich bringen.
Faktoren wie Rauchen oder Bier (Hopfen) können sich ebenfalls auf die Produktion von Progesteron negativ auswirken und so zu einem niedrigen Progesteronspiegel führen.
Progesteron wirkt im männlichen Körper nicht verweiblichend.

Östrogen:
Bei Frauen ist der Östrogenspiegel höher als bei Männern.
Östrogene werden unter anderem im Fettgewebe produziert, je mehr Fettgewebe vorliegt, umso mehr Östrogen kann vom Körper produziert werden.
Sind Männer stark übergewichtig, kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht mit erhöhten Östrogenwerten kommen und in der Folge zur Verweiblichung.

Cortisol:
Cortisol ist das Stresshormon des Körpers. Bei länger dauerndem Stress erhöhen sich die Cortisolwerte des Körpers.  Auch dieser Wert kann mittels Speicheltest ermittelt werden. Liegt viel Stress vor, kann es durch die Umwandlung von Progesteron in Cortisol zu einem  niedrigen Progesteronspiegel kommen.

Melatonin:
Melatonin ist ein Hormon, das im Gehirn produziert wird. Der Melatoninspiegel steigt in der Nacht an.  Im Winter wird mehr Melatonin produziert als im Sommer. Mit fortschreitendem Lebensalter nimmt die Synthese von Melatonin ab. Melatonin wirkt schlaffördernd, ist aber auch wichtig für den Rhythmus der Ausschüttung anderer Hormone.
Bei Schlafproblemen kann ein Mangel an Melatonin vorliegen.
Auch der Melatoninwert kann per Speicheltest ermittelt werden.

Die Speichelprobe kann zu Hause unter „natürlichen“ Bedingungen erfolgen. Sie erhalten die dafür nötigen Teströhrchen von mir und schicken diese zusammen mit weiteren Unterlagen ins Labor , wo sie dann ausgewertet werden.

Ein hormonelles Ungleichgewicht kann viele verschiedene Ursachen haben. Es ist wichtig, mögliche Ursachen abzuklären. Dafür ist ein ausführliches Anamnesegespräch nötig.

Ein Speicheltest bietet zusätzlich Hilfestellung durch die im Labor ermittelten Hormonwerte, um die  in ihrem Fall am besten passenden Mittel aus der Phytotherapie oder Homöopathie zu finden.

Kurse . Infos . Termine
Nächster Vortrag Ernährung nach Kneipp aktueller denn je ? am Mittwoch, 07.11.18, 19 Uhr im Kunst- und Kulturhaus "Zum Gugger" Veranstalter Stamm-Kneipp-Verein e.V. Anmeldung unter 08247 9626370